News - powered by news.ch


SP-Präsident Christian Levrat. (Archivbild)

Abbildung vergrössern

 
www.unternehmenssteuerreform.info, www.sp-referendum.info, www.gegen.info, www.iii.info

.swiss und .ch Domains - Jetzt registrieren!

Möchten Sie zu diesen Themen eine eigene Internet Präsenz aufbauen? Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!




 
Shopping - Geschenktipps und weiteres

Emily the Strange WWE

 Emily the Strange
 WWE



Donnerstag, 31. März 2016 / 09:02:00

SP-Referendum gegen Unternehmenssteuerreform III

Zürich - Die SP will das Referendum gegen die Unternehmenssteuerreform III ergreifen, obwohl die Vorlage im Parlament noch beraten wird. Parteipräsidium und Geschäftsleitung hätten sich auf diesen Schritt geeinigt, sagte SP-Präsident Christian Levrat.

Die Linke hatte ein Referendum bereits angekündigt, falls die durch die Reform anfallenden Kosten für den Bund nicht auf 500 Millionen Franken pro Jahr gesenkt werden. In der vom Nationalrat Mitte März beschlossenen Version kostet die Reform gut 1,2 Milliarden Franken. Die vom Ständerat beschlossenen Steuererleichterungen sind rund 100 Millionen Franken günstiger. Als nächstes geht die Vorlage nun zur Differenzbereinigung zurück an den Ständerat.

«Die Wirtschaft und die Bürgerlichen haben entschieden, die Reform gegen die SP durchzuziehen, obschon wir Hand für einen Kompromiss geboten haben», begründet Levrat den Entscheid in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» und «Bund» vom Donnerstag.

Seine Partei habe die volle Besteuerung von Dividenden gefordert, was Mehreinnahmen bei den Kantonen generiert hätte. «Unsere Lösung hätte 500 Millionen Ausfälle gebracht, nun reden wir von 2 Milliarden», sagte Levrat weiter. Er sieht insbesondere die Kantone «in der Steuersenkungsspirale gefangen».

«Notbremse ziehen»

«Wir werden die Unterschriften für das Referendum rasch beisammenhaben», sagte der SP-Präsident. Der Bundesrat könne die Volksabstimmung entsprechend schnell festlegen. «Ich bin optimistisch, dass wir gewinnen werden. Das Volk wird die Notbremse ziehen.»

Heute werden die im Ausland erwirtschafteten Gewinne von Holding- und Verwaltungsgesellschaften tiefer besteuert als im Inland erzielte. Diese Privilegien muss die Schweiz unter internationalem Druck aufgeben. Vor allem die EU akzeptiert den ihrer Ansicht nach unfairen und schädlichen Steuerwettbewerb nicht mehr.

 Im Rahmen der Unternehmessteuerreform III sollen mit tieferen Gewinnsteuern und anderen steuerlichen Erleichterungen jene Unternehmen zum Bleiben bewegt werden, die sich wegen fiskalischer Vorzugsbehandlungen in der Schweiz niedergelassen haben. 

bert (Quelle: sda)

http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=692649

In Verbindung stehende Artikel:


Ständerat geht bei Unternehmenssteuerreform taktisch vor
Montag, 30. Mai 2016 / 19:48:22
[ weiter ]
Kantone fordern Kompromisse
Freitag, 13. Mai 2016 / 22:24:00
[ weiter ]
Nationalrat verschiebt Abschaffung der Emissionsabgabe
Donnerstag, 17. März 2016 / 10:28:00
[ weiter ]
Nationalrat greift tief in die Tasche
Mittwoch, 16. März 2016 / 17:54:56
[ weiter ]
Unternehmenssteuerreform könnte teurer werden
Mittwoch, 24. Februar 2016 / 12:32:12
[ weiter ]
 


 
 
 
 
 

Foto: Andi_Graf/pixabay (Public Domain)

Publireportage

Die tollsten Ausflugsziele der Ostschweiz

Die frische Luft der Schweizer Alpen und der süsse Geschmack zart schmelzender Schweizer Schokolade sind nur zwei Gründe für einen Besuch in der wunderschönen Schweiz. [ weiter ]