News - powered by news.ch


André Schürrle jubelt nach seinem Tor zum 1:0.


Andre Schürrle brachte Schwung ins deutsche Spiel und erzielte das wichtige 1:0.


Frust bei Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller.


Jerome Boateng musste bisher oft hinterlaufen.

Abbildungen vergrössern

 
www.viertelfinale.info, www.deutschland.info, www.zittert.info, www.sich.info

.swiss und .ch Domains - Jetzt registrieren!

Möchten Sie zu diesen Themen eine eigene Internet Präsenz aufbauen? Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!




 
Shopping - Geschenktipps und weiteres

Diesel Time Frames Kill Bill

 Diesel Time Frames
 Kill Bill



Dienstag, 1. Juli 2014 / 00:33:47

Deutschland zittert sich ins Viertelfinale

Deutschland zittert sich in Porto Alegre zum 2:1 gegen Algerien und damit ins Viertelfinale. Die Tore erzielen André Schürrle (92.), Mesüt Özil (119.) und Islam Slimani (121.) in der Verlängerung.

Für die Algerier war im «Spiel der Rache» für die «Schande von Gijon» nahe dran, das «Wunder von Porto Alegre» zu schaffen. Es war 1982, als sich bei der WM in Spanien Deutschland und Österreich auf ein 1:0 einigten und nach Horst Hrubeschs Führungstor in der 11. Minuten sich den Ball nur noch hin- und herschoben. Die Afrikaner, die Deutschland zuvor mit 2:1 besiegt hatten, waren mit diesem Resultat ausgeschieden.

Die Kicker vom afrikanischen Kontinent, von denen damals noch keiner auf der Welt war, zeigten keinen Respekt, waren zu Beginn die klar bessere Mannschaft und hatten Pech, dass der brasilianische Schiedsrichter Sandro Ricci nach 17 Minuten einen Kopfballtreffer von Islam Slimani zurecht annullierte. Auch in der 39. Minute war Algerien näher am Führungstor, als ein Weitschuss von Mehdi Mostefa noch knapp in Corner abgelenkt werden konnte.

Praktisch im Gegenzug hatte zuerst Mesüt Özil und im Nachschuss Mario Götze die Chance zur Führung, doch zweimal rettete Hüter Rais Mbohli. Götze wurde in der zweiten Hälfte durch André Schürrle ersetzt. Doch wieder war es der Aussenseiter, der Hüter Manuel Neuer mehrmals beschäftige. Auf der Gegenseite war aber auch Mbohli auf der Höhe, als er einen Weitschuss von Philipp Lahm aus dem Lattenkreuz in Corner lenkte (54.).

Am Ende wurde das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch mit brenzligen Strafraumszenen hüben wie drüben. Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger scheiterten aber immer wieder an Rais Mbohli. Auf der Gegenseite musste Manuel Neuer als eine Art Libero nicht nur einmal gefährliche Konter ausserhalb des Strafraums entschärfen. Im Team von Jogi Löw war der Ausfall des grippegeschwächten Mats Hummels, der durch Shkodran Mustafi von Sampdoria Genua ersetzt wurde, deutlich spürbar.

Nach 94 Minuten kams zur Verlängerung, für Deutschland die erste seit dem Halbfinal vor acht Jahren bei der Heim-WM. Und da dauerte es nur gerade 90 Sekunden, bis Joker Schürrle sein 14. Länderspiel-Tor erzielte, als er eine Hereingabe von Thomas Müller aus kurzer Distanz mit der Hacke zum 1:0 einschob. Mesut Özil machte in der 119. Minute nach einem Konter mit dem 2:0 alles klar, auch wenn Djabou in der Nachspielzeit der Verlängerung noch die Resultat-Kosmetik gelang. Die erste Achtelfinal-Niederlage von Deutschland seit 76 Jahren (2:4 gegen die Schweiz) konnte der Ehrentreffer auch nicht verhindern.

Kurz vor dem Spiel war Algeriens Verband von der FIFA mit einer Busse in der Höhe von 50'000 Franken belegt worden. Die Strafe wurde ausgesprochen, weil Fans der «Wüstenfüchse» im letzten Gruppenspiel gegen Russland (1:1) Feuerwerkskörper abgefeuert und Laserpointer aufs Feld gerichtet hatten. Fernsehbilder hatten gezeigt, dass der russische Goalie Igor Akinfejew vor seinem Fehler beim algerischen Ausgleich von grünen Strahlen geblendet wurde.

Deutschland - Algerien 2:1 n.V. (0:0, 0:0)
Beira-Rio, Porto Alegre. - 43'063 Zuschauer. - SR Ricci (Br). - Tore: 92. Schürrle 1:0. 119. Özil 2:0. 121. Djabou 2:1.

Deutschland: Neuer; Mustafi (69. Khedira), Mertesacker, Boateng, Höwedes; Lahm; Schweinsteiger (109. Kramer), Kroos; Özil, Müller, Götze (46. Schürrle).

Algerien: Mbolhi; Mandi, Belkalem, Halliche (97. Bouguerra), Ghoulam; Mostefa, Lacen; Feghouli, Taider (78. Brahimi), Soudani (100. Djabou); Slimani.

Bemerkungen: Deutschland ohne Hummels (krank) und Podolski (verletzt). 17. Kopfball-Tor von Slimani wegen Offside aberkannt. 68. Mustafi verletzt ausgeschieden. - Verwarnungen: 42. Halliche (Foul). 107. Lahm (Foul).

fest (Quelle: Si)

http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=630766

In Verbindung stehende Artikel:


WM-Torschützenliste
Sonntag, 13. Juli 2014 / 23:30:00
[ weiter ]
Favorit Deutschland wankte, fiel aber nicht
Dienstag, 1. Juli 2014 / 18:57:12
[ weiter ]
WM-Out für Deutschlands Mustafi
Dienstag, 1. Juli 2014 / 11:53:07
[ weiter ]
Out of Africa
Dienstag, 1. Juli 2014 / 10:42:00
[ weiter ]
«Egal wie wir das geschafft haben»
Dienstag, 1. Juli 2014 / 07:54:00
[ weiter ]
 


 
 
 
 
 

Foto: hpgruesen (Pixabay License)

Publireportage

Mit dem Privatjet durch Europa

Nach Cannes, Nizza, Paris, Amsterdam, Düsseldorf oder London jetten? Von einem zentral in Europa gelegenen Flughafen wie dem von St. Gallen und Altenrhein in der Schweiz ist das überhaupt kein Problem. [ weiter ]