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Eigenverantwortliche Mitarbeiter sind weitaus effizienter und kreativer.(Symbolbild)

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Montag, 25. November 2013 / 08:40:00

Chef sein ist out: Start-ups für flache Strukturen

San Francisco - Immer mehr Start-ups profitieren von offener Kommunikation ohne strikte Vorgaben durch Vorgesetzte.

Einem Reuters-Bericht nach ist diese Art der Unternehmensführung selbst bei grösseren Firmen wie Valve inzwischen angekommen. Die Erfahrungen fallen durchwegs positiv aus: Ohne Chefs wird die Kreativität gefördert, Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern gestärkt und die Selbstorganisation vorangetrieben.

Befürworter einer Unternehmenskultur, die nicht auf dem Folgen von Anweisungen, sondern auf dem ganzheitlichen Führen aller fusst, werfen vor allem das flache «Peer-Management» in die Waagschale. Sinn der Sache ist nicht - wie auch der frühere Intel-CEO Andy Grove meint - im Chaos zu regieren, sondern in gewisser Weise das produktive, selbstverantwortliche Chaos zu nutzen. Das heisst für Gründer aber nicht, komplett die Kontrolle abgeben zu müssen.

Damit ein Unternehmen, das von seinen Hierarchien her flach organisiert ist, auch erfolgreich ist, sollten Geschäftsführer sicherstellen, dass zu jeder Zeit umfassend über den Fortgang von Projekten berichterstattet wird. Traditionelle Führungsstrukturen verursachen im Gegensatz dazu oft Flaschenhälse für die Produktivität durch Bürokratie, unnötige E-Mails oder einfach nur schlechte Memos oder gar wertlose Meetings, deren Output überschaubar bleibt.

Transparente Kommunikation

Fachleute raten in diesem Zusammenhang möglicht transparent zu kommunizieren, um keine Inseln entstehen zu lassen, die sich selbst informieren müssen. Denn so geht viel Zeit verloren, was die Effizienz am Ende ausbremst. Das soziale Netzwerk Foursquare zum Beispiel nutzt ein Tool namens Google Snippet, das Status-Updates zu den aktuell laufenden Projekten im Unternehmen sammelt und diese für alle zugänglich macht.

Das Feedback unter den Mitarbeitern lässt sich somit auf direktem Wege einholen, ohne sich erst umständlich an etwaige Gatekeeper wenden zu müssen. Das steht im Gegensatz zu traditionellen Konzepten, wo unterschiedlich einflussreiche Hierarchieebenen existieren, die Gefahr laufen, den Kontakt zu den Mitarbeitern oder gar den Projekten zu verlieren. Shopify setzt mit seinem System «Unicorn» erfolgreich auf ein solches Konzept.

tafi (Quelle: pte)

http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=607243

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Foto: hpgruesen (Pixabay License)

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