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Eventuell müssen Online-Leser in Deutschland zukünftig zahlen.

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www.kooperationen.info, www.gefordert.info, www.zwischen.info, www.medien.info

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Freitag, 7. Juni 2013 / 08:15:00

Mehr Kooperationen zwischen Medien gefordert

Köln - «Wir müssten viel mehr miteinander kooperieren», erklärt ARD-Vorsitzender Lutz Marmor heute, Donnerstag, auf dem Medienforum NRW in Köln. Er plädiert für ein «Bündnis für Qualitätsjournalismus» und betont, Medien unterschiedlicher Gattungen hätten viele gemeinsame Interessen.

In Zuge einer Podiumsdiskussion haben Player aus der Medienbranche digitale Zukunftsstrategien diskutiert. Dabei stand neben der Notwendigkeit von Kooperationen auch der Trend hin zur mobilen Mediennutzung im Mittelpunkt. Christian Nienhaus, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe geht davon aus, dass Leser im Internet künftig ihren finanziellen Beitrag leisten werden müssen. Die Frage, die sich vor allem Verleger regionaler Zeitungen dabei stellen müssten, sei, wie die Abonnement-Beziehung mit dem Leser ins Internet mitgenommen werden könne.

Das Internet ist aus medientechnischer Sicht nicht mehr wegzudenken und erfreut sich mit der Zeit immer grösserer Bedeutung. «Medien verschwinden aber nicht durch die Digitalisierung, sondern ergänzen sich vielmehr», sagt Marc Schröder, Geschäftsführer von RTL interactive. Ein gutes Beispiel dafür sei die Parallelnutzung verschiedener Medien während des Fernsehens. Gleichzeitig verortet er im mobilen Bereich noch viel Potenzial. Zwölf Prozent aller Aufrufe von RTL-Videos würden bereits von unterwegs abgerufen. Er glaubt zudem, dass die Zahlungsbereitschaft der Medienkonsumenten bei wachsender Nutzung zunimmt.

Konkurrenzverhältnis zu YouTube

Eine nicht unwesentliche Rolle spielt in dieser Hinsicht auch YouTube als allgegenwärtiger Video-Kanal. Angesprochen auf die vermeintliche Konkurrenzsituation mit der Online-Plattform erklärt Marmor, dass es für einen öffentlich-rechtlichen Sender vertretbar sei, wenn eigene TV-Inhalte auf YouTube erscheinen. Diese müsse man nicht monetarisieren, doch «der Absender muss erkennbar sein», so Marmor. Zum Teil muss der Sender aus rechtlichen Gründen TV-Ausschnitte auf seiner Website rausschneiden. Bei YouTube ist dies allerdings nicht der Fall.

Die Beiträge für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sinken, gleichzeitig steigen die Anforderungen mit der zunehmenden Digitalisierung. Das RedBull Media House hat im Gegensatz zu ARD oder ORF den Auftrag, Gewinne zu erwirtschaften. Man habe jedoch mehr Zeit für das Monetarisieren und die Positionierung der Marke als andere Medien, erklärt Martin Blank, General Manager von ServusTV. Er bezeichnet Qualität als zentralen Bestandteil des Markenaufbaus.

 

 

tafi (Quelle: pte)

http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=589068

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Foto: hpgruesen (Pixabay License)

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