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Den Tsunami auf Film gebannt: In «Himizu» erzählt Sono Sion die japanische Leidensgeschichte.

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Dienstag, 6. September 2011 / 15:54:00

Asiatische Dramen in Venedig

Venedig - Zwei asiatische Beiträge über tragische menschliche Schicksale sind am Dienstag beim Filmfestival Venedig ins Rennen um den Goldenen Löwen gegangen. «Himizu» des Japaners Sono Sion erzählt von dem Leid der Menschen nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe.

«Himizu» ist ein Spielfilm, in dem die fiktiven Sequenzen mit dokumentarischen Bildern ergänzt werden. Er zeigt erschütternde Szenen: Schutthaufen, kaputte Häuser, umhergewirbelte Autos und Reste menschlichen Lebens so weit das Auge reicht.

Nach dem Tsunami ist in diesem Teil Japans nichts mehr wie es vorher war. Auch für die Überlebenden nicht. Einer von ihnen ist der Schuljunge Sumida, der zu allem Unglück noch mit einem gewalttätigen Vater und einer Mutter klarkommen muss, die sich nicht um ihren Sohn kümmern will.

Diese Last erträgt Sumida zuerst still, er bricht dann aber immer mehr zusammen. Regisseur Sono Sion hatte eigentlich einen anderen Film geplant. Doch dann geschahen noch während der Vorbereitungsphase die Katastrophen, und der Filmemacher entschied sich laut eigenen Angaben, das Drehbuch zu verändern.

«Ich wollte diese Realität unbedingt irgendwie in dem Film einfangen», erklärt er. Es sei allerdings eine «sehr intensive und harte Erfahrung» gewesen, den Film zu machen und mit Ereignissen zu verbinden, die zur selben Zeit vor seinen Augen passierten.

Überraschungsfilm aus China

Der chinesische Beitrag «People Mountain People Sea» ist ebenfalls ein Drama. Der Film des Regisseurs Cai Shangjun wurde am Dienstag als Überraschungsfilm im Wettbewerb des 68. Filmfestivals vorgestellt. Das Werk basiert auf wahren Begebenheiten.

Die Geschichte erzählt von einem Mann, der den von der Justiz ungestraften Mord seines Bruders rächen will. Vor einigen Jahren wurde laut den Produktionsnotizen in einer Provinz Chinas ein Mann umgebracht und der Täter identifiziert - doch der konnte fliehen.

Nachnominierung hat Tradition

«Wenn man von Behörden keine soziale Gerechtigkeit erwarten kann, (...) musst du selber handeln, um Glück, Recht und Würde zu bekommen», sagte der Regisseur zu seinem zweiten Spielfilm.

In Venedig wird ein Beitrag traditionell erst während des Filmfestivals bekanntgegeben. 2006 gewann der Überraschungsstreifen sogar den Hauptpreis: Der Goldene Löwe ging damals an den chinesischen Beitrag «Still Life».

dyn (Quelle: sda)

http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=507432

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Foto: hpgruesen (Pixabay License)

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