News - powered by news.ch


Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey

Abbildung vergrössern

 
www.speziellen.info, www.calmy-rey.info, www.gegenueber.info, www.keinen.info

.swiss und .ch Domains - Jetzt registrieren!

Möchten Sie zu diesen Themen eine eigene Internet Präsenz aufbauen? Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!




 
Shopping - Geschenktipps und weiteres

Kabeljau Bubble Boy Shirt Kabeljau China Girl Shirt

 Kabeljau Bubble Boy Shirt
 Kabeljau China Girl Shirt



Sonntag, 28. August 2011 / 08:37:00

Calmy-Rey hegt «keinen speziellen Hass» gegenüber Gaddafi

Bern - Nach dem Sturz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi hat hat Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey erstmals über die Libyen-Affäre gesprochen. Sie hege «keinen speziellen Hass» auf Gaddafi. Dieser und sein Regime seien kriminell und gehörten vor Gericht.

Bei den Verhandlungen um die Freilassung der zwei Schweizer Geschäftsmänner sei es «einfach um ein Kräftemessen mit einem Diktator» gegangen, sagte Calmy-Rey der Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» und der «SonntagsZeitung».

Sie sei stolz, dass es damals gelungen sei, das Kräfteverhältnis umzudrehen. Anfangs sei die Lage für die Schweiz völlig ungünstig gewesen. Die Strategie mit den Schweizer Visabeschränkungen für mehrere libysche Personen habe aber die Wende gebracht.

Weil diese Personen damit auch keine Schengen-Visa mehr bekommen hätten, habe Libyen - «wie wir es voraussahen» - Vergeltungsmassnahmen gegenüber Bürgern aus dem Schengenraum getroffen. «So wurde auf einen Schlag die EU involviert. Das Kräfteverhältnis begann sich zu unseren Gunsten zu verschieben», sagte Calmy-Rey.

Europäer nicht begeistert

Letztlich sei die Schweiz also dank der EU aus dem Albtraum herausgekommen. Allerdings seien die Europäer zuerst nicht begeistert gewesen.

«Als sie von den libyschen Vergeltungsmassnahmen bei den Visa erfuhren, haben sie angerufen und gesagt: 'Ihr seid verrückt! Was habt Ihr getan? Weshalb wurden wir nicht informiert?' Ich habe ihnen geantwortet, dass sie mich ja nicht hätten machen lassen, wenn ich sie vorher informiert hätte.»

Immer wieder Schikanen

Beim Besuch in Tripolis hätten die Libyer die Schweizer Delegation dann immer wieder lange warten lassen. «Die Libyer demonstrierten auf diese Art, dass sie das Spiel führten, wobei sie wussten, dass sie bereits verloren hatten. Sie fühlten sich gedemütigt und genossen es, uns den ganzen Tag zu schikanieren», sagte Calmy-Rey.

Schliesslich sei sie zu einem Treffen mit Gaddafi in dessen Zelt geladen worden. Weil der festgehaltene Max Göldi zu diesem Zeitpunkt noch nicht frei war, habe sie zugesagt. Am Ende habe die Schweiz gewonnen.

asu (Quelle: sda)

http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=506178

In Verbindung stehende Artikel:


Die Schweiz wandert von Tripolis nach Bengasi
Dienstag, 12. Juli 2011 / 11:52:00
[ weiter ]
EDA reicht Strafanzeige gegen Libyen ein
Samstag, 19. März 2011 / 08:57:10
[ weiter ]
Micheline Calmy-Rey empfängt Vertreter der libyschen Opposition
Mittwoch, 9. März 2011 / 19:15:03
[ weiter ]
 


 
 
 
 
 

Foto: hpgruesen (Pixabay License)

Publireportage

Mit dem Privatjet durch Europa

Nach Cannes, Nizza, Paris, Amsterdam, Düsseldorf oder London jetten? Von einem zentral in Europa gelegenen Flughafen wie dem von St. Gallen und Altenrhein in der Schweiz ist das überhaupt kein Problem. [ weiter ]