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Die Sicht aus dem Wetterballon in die Stratosphäre.

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www.wetterballon.info, www.stratosphaere.info, www.privater.info, www.fliegt.info

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Donnerstag, 10. Februar 2011 / 11:30:00

Privater Wetterballon: news.ch fliegt in die Stratosphäre

Ausgerüstet mit einer modifizierten HD-Kamera, handverlöteter GPS-Ausrüstung, einer selbstgebauten Antenne, zwei Star-Wars-Actionfiguren und einem alten Wetterballon der US-Army liess Marco Glattfelder eine Mozzarellabox über 21 Kilometer in die Stratosphäre fliegen. Zurück brachte sie Bilder, Videos und Wetterdaten.

Nachdem Marco Glattfelder, Leitender Mitarbeiter beim aspsms.com Team der VADIAN.NET AG in St. Gallen, von einem Experiment von zwei Cambridge-Studenten gehört hatte, die ihr iPhone kilometerweit abheben liessen, hatte sich der begeisterte Modellbauer blitzschnell einen Vorsatz gefasst: Zwischen den computergesteuerten Drohnen mit Lande-Automatik, die er zu bauen pflegt, schien ein Ballon eine willkommene Abwechslung. Im November 2010 begann das Projekt Wetterballon.

Es galt, die rein physikalisch-korrekte Konstruktion des Ballons zu gestalten, das richtige Verhältnis zwischen Oberfläche und Raum zu finden und ebenso, die technischen Eingeweide zu installieren. Was heisst: Navigationssysteme (GPS), Kameras, Druck- und Temperaturmessgeräte sowie einen kleinen Prozessor zu installieren, der die Kontrolle über die anderen Elemente übernimmt. Der Prozess begann mit langer Internetrecherche, denn es finden sich nur wenige gleichgesinnte Bastler und so galt es konstruktive von konstruierten Informationen auszufiltern und eBay nach dem benötigten Material zu überfliegen. Die Kosten für ein solches Projekt: 600 bis 800 Franken und ein vielfaches an Geduld, Know-How und Ambition. Unterstützt wurde Marco Glattfelder dabei von news.ch, wetter.ch, aspsms.com, klangundkleid.ch sowie meteonews.ch.

«Es ging mir vor allem um die Herausforderung» erzählt Marco Glattfelder und erläutert die Einzelheiten seiner gewieften Konstruktion: In einem halben Kubikmeter befindet sich eine kleine Wetterstation: Thermometer, Druckmesser und Koordinaten werden automatisch in regelmässigen Abständen über nackte Kabel und offenliegende Platinen, die «in etwa die Leistung eines Computers aus den 80ern haben», aufgezeichnet. Von dem Rechner aus führt ein Kabel in die handelsübliche Samsung-Kamera («Von eBay. Wie eigentlich fast alles.»), die zusammen mit drei anderen Kameras Bildaufnahmen aus der Erdatmosphäre liefern sollte. Die provisorisch-wirkende Elektronik wird mit Handwärmern überdeckt und die Styroporbox damit aufgefüllt, denn während dem Flug werden Temperaturen von bis zu -50°C erreicht – viel zu kalt für empfindliche Alltags-Elektronik.

SMS nach der Landung

Als endlich alles zusammengelötet, verdrahtet und programmiert war, ist es bereits Januar und die 1,6 Kilogramm schwere Kapsel bereit, um von Helium gefüllten Armeeüberresten in den Himmel gezogen zu werden. Die Computersimulation liefert folgenden Plan: Über der Schwägalp, wo das Appenzellerland ins Toggenburg übergeht, soll der Ballon in 30 Kilometern Höhe eine kleine Runde drehen und sich danach über Wattwil nach Degersheim zur Rückkehr auf festen Boden begeben.

Mithilfe von ausgefuchster Technik würde der Ballon nach der Landung eine SMS mit den Koordinaten an den Besitzer senden und der Computer erstellt ihm automatisch die Flugroute auf Google Maps – nach Wunsch sogar mit Navigation direkt zum Landeort. Doch wie so oft kommt einiges anders.

Nachdem die Startvorbereitungen getroffen sind, wollen die beiden Star-Wars-Figuren (R2D2 und C3PO) scheinbar möglichst schnell wieder in heimische Gefilde zurück: Mit einem viel zu hohen Tempo von knapp sieben Metern pro Sekunde huscht der Ballon auf zum Himmel und auf den Kamerabildern verschwinden zuerst Menschen, dann Autos, Häuser und schliesslich Städte - mit letzteren auch die Funktionalität des GPS-Senders. 10 Kilometer Höhe scheinen den günstig erstandenen Elektroteilen zu viel zu sein.

Ebenso verweigert sich der Ballon dem Anschluss an das Handynetz, um via SMS Daten auf die Erde zu senden - was die beiden Actionfiguren nicht zu stören scheint: Auf den Fotos sieht man C3PO winken, während sich im Hintergrund die Unendlichkeit des Weltalls auftut. Erinnerungen an Ferienfotos eines älteren Ehepaars werden wach und Marco Glattfelder gewinnt eine faszinierende Erkenntnis: Obwohl die Aussentemperatur auf dutzende Grad unter Null gefallen ist, so reichen die Handwärmer, um die Kapsel auf genügenden 10°C zu halten. Bis dem Ballon der gestiegene Druck in 21,5 Kilometern Höhe zu viel wird.

Auf den Bergen oder in Österreich?

Eineinhalb Stunden nach dem Start erhält Marco urplötzlich die erste SMS, mit den angeblichen Landungskoordinaten – mitten auf dem Alpsteinmassiv. Trotz Hilfe von Hund und Handschuhen scheint die Suche nutzlos, die Kapsel unter dem Schnee begraben und die Warnung eines ansässigen Bauerns vor Lawinen hilft auch kaum.

Jedoch tut sich mit dem Erhalt von weiteren SMS mit anderen Koordinaten eine weitere Tür auf: Entweder liegt der Ballon unter dem Schnee begraben, oder er liegt in einem Tal nahe der österreichischen Grenze. Mithilfe von einem Mitarbeiter, der sich mit ihm zusammen auf die Suche begibt, und viel Geduld wird die Kapsel schliesslich in einem Wald an der schweizerisch-österreichischen Grenze zwischen Rüthi und Oberriet gefunden. Knapp 30 Zentimeter über dem Boden baumelnd, winken die beiden Star-Wars-Figuren den erleichterten Suchenden zu.

Funktioniert hat einiges nicht optimal: Ausfälle des GPS, der SMS-Koordinaten, zwei Kameras und einen komplett anderen Flugweg. Was jedoch den Lerneffekt und den Spass kaum beeinträchtigte. Marco Glattfelder sieht die Aktion als Erfolg und wenn er erzählt, wie er mit handelsüblichen Utensilien Fotoaufnahmen aus dem Weltraum besorgen konnte, spürt man den Stolz dabei. Zurecht!

 

David Nägeli (Quelle: news.ch)

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