Donnerstag, 3. Dezember 2009 / 12:11:37

Deutschland treibt Euro-Wirtschaft an
Brüssel - Die Wirtschaft im Euro-Raum hat die erste Rezession in der zehnjährigen Geschichte der Währungsunion beendet. Das Bruttoinlandprodukt in den 16 Ländern wuchs im dritten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zur Vorperiode.
Die Statistikbehörde Eurostat bestätigte damit ihre Schätzung vom 13. November. Zuvor war die Wirtschaftsleistung seit dem Frühjahr 2008 fünf Quartale in Folge geschrumpft. Auch in der gesamten EU endete die Rezession: In den 27 Ländern gab es ein Plus von 0,3 Prozent. Das sind 0,1 Punkte mehr als bisher angenommen.
Die Erholung geht vor allem auf das Konto Deutschlands. Die mit Abstand grösste Volkswirtschaft Europas wuchs von Juli bis September mit 0,7 Prozent besonders kräftig - angetrieben von steigenden Investitionen und Exporten.
Nur die Slowakei (1,6%), Slowenien (1,0%), Österreich und Portugal (jeweils 0,9%) schafften ein stärkeres Wachstum. Die zweitgrösste EU-Wirtschaftsnation Frankreich wuchs mit 0,3 Prozent unterdurchschnittlich. Sorgenkinder bleiben Spanien und Griechenland: Dort schrumpfte das Bruttoinlandprodukt um jeweils 0,3 Prozent.
fkl (Quelle: sda)
http://www.st.gallen.ch/news/detail.asp?Id=417934
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